Für regulierte Branchen gebaut. Compliance inklusive.
Jede Branche scheitert an anderen Stellen. Hier sind die Muster, die ich in Projekten immer wieder sehe – und wie ich sie auflöse. Was Omnichannel für Marketing, Analyse, Leitung und Architektur jeweils bedeutet, steht im Grundlagenartikel Was Omnichannel wirklich bedeutet.
Pharma
Gewachsen statt geplant
- Systeme aus Light- & Shadow-IT – über Jahre gewachsen, niemand kennt das Gesamtbild.
- Wissen liegt bei Agenturen – jede Änderung kostet Budget, Zeit und Abhängigkeit.
- Lücken im Wissenstransfer – Teams können neue Journeys nicht selbst bauen.
- Datenlandschaft unverknüpft – CRM, Warehouse und Events ohne gemeinsames Profil.
- Investitionen unter Beweisdruck – der MarTech-Stack muss ROI zeigen.
Was ich anders mache
Erst das Gesamtbild: Assessment über alle Systeme und Datenflüsse. Dann die Architektur, die verbindet – und Enablement, das Wissen zurück ins Haus holt: Schulung, Doku, Co-Building statt Blackbox. Der ROI wird über Pilot-Use-Cases und Dry-Run-Forecasts sichtbar, bevor groß investiert wird.
Medical & MedTech
Viele Stakeholder, kein roter Faden
- Lange, komplexe Sales-Cycles – viele Entscheider, viele Touchpoints, wenig Überblick.
- KOL- & HCP-Engagement zerrissen – Events, Außendienst und Digital laufen unverbunden.
- Content-Flut ohne Steuerung – erklärungsbedürftige Produkte, aber kein modularer Content.
- MDR & Compliance bremsen – Freigaben dauern, Kampagnen veralten.
Was ich anders mache
Verbundene Journeys statt Einzelmaßnahmen: Event → Follow-up → Außendienst als eine Kette, gemessen über alle Touchpoints. Modularer, freigegebener Content, der Kampagnen überlebt – und ein Profil, das jedem Stakeholder den nächsten sinnvollen Schritt zeigt.
Finanzinstitute
Personalisierung unter Aufsicht
Referenz: AJO-Einführung in einer Bank – Kundendaten aufsichtsfest in die Cloud →
- Legacy-Kernsysteme – träge Release-Zyklen treffen auf Echtzeit-Anspruch.
- Consent & Regulatorik – DSGVO und Aufsicht vs. wachsender Personalisierungsdruck.
- Kanal-Silos – Filiale, App, Web und Service-Center kennen einander nicht.
- Vertrieb ohne Signal – Beratern fehlt die Next Best Action im richtigen Moment.
Was ich anders mache
Consent-first-Architektur: Einwilligungen werden auf jedem Kanal technisch erzwungen, nicht nur dokumentiert. Zero-Copy-Anbindung ans Warehouse statt riskanter Datenkopien – und auditierbare Journeys, die dem Berater die Next Best Action liefern, ohne die Aufsicht nervös zu machen.
FAQ
Häufige Fragen
Arbeiten Sie ausschließlich mit Pharma, Medical und Finanz?
Der Fokus liegt auf regulierten Branchen, weil dort Architektur und Compliance zusammen gedacht werden müssen. Die Prinzipien – Datenfundament, Orchestrierung, Enablement – übertragen sich auch auf angrenzende Industrien.
Wie gehen Sie mit Compliance-Anforderungen um?
Compliance ist Teil der Architektur, nicht nachgelagert: Consent-Gates vor jeder Ausspielung, freigegebener modularer Content, auditierbare Journeys. Die fachliche Freigabe bleibt bei Ihren Compliance-Teams.
Unterstützen Sie internationale Rollouts?
Ja – Multi-Market-Rollouts mit lokalen Anforderungen (Sprachen, Consent-Regeln, Freigabeprozesse) sind ein Kernszenario der 360°-Betrachtung.
Können Sie mit unserem bestehenden Stack arbeiten?
Ja. Am Anfang steht immer das Assessment über Systeme und Datenflüsse. Ersetzt wird nur, was nachweislich bremst – vieles lässt sich verbinden statt neu kaufen.
