Salesforce & Veeva – CRM für Life Sciences
Life Sciences Cloud, Marketing Cloud, Data 360, Veeva CRM & Vault – verbunden mit Ihrer Warehouse-Landschaft über Zero-Copy statt Datenkopie. Ein durchgängiger HCP/HCO-Engagement-Kreislauf: identity-sicher, consent-geführt, MLR-fest.
Salesforce Life Sciences Cloud
Die neue CRM-Suite für Pharma & MedTech – HCP-Engagement, Compliance und Field-Force-Prozesse in einem System.
Marketing Cloud & Data 360
Unified Data Layer (vormals Data Cloud) mit Zero-Copy ans Warehouse – Basis für Segmentierung und Aktivierung.
Veeva CRM & Vault
Der Life-Sciences-Standard: Veeva CRM für den Außendienst, Vault für MLR-konformes Content-Management.
Die Brücke zwischen den Welten
Der eigentliche Wert entsteht in der Integration: Salesforce/Veeva-CRM, AEM-Web und Content sowie die Datenschicht (Data 360, vormals Data Cloud) und Ihr Data Warehouse oder Lakehouse (Snowflake, Databricks, BigQuery) zu einem konsistenten System zu verbinden. Genau diese Brücke zwischen Adobe- und Salesforce-Welt baue ich – herstellerneutral und an Ihrem Reifegrad ausgerichtet. Und mit Agentforce zieht die agentische Schicht ein: Agenten, die auf demselben Profil- und Consent-Fundament arbeiten müssen wie jede Journey – sonst automatisieren sie am Compliance-Rahmen vorbei.
Referenz-Setup Life Sciences
Vom MLR-Review bis zum Außendienst
Veeva und Salesforce als ein System: freigegebener Content, ein HCP-Profil, orchestrierte Kanäle – und der Rep im Zentrum.
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Lesebeispiel: Nur MLR-freigegebener Content aus Vault erreicht die Kanäle. Der CRM-Sync hält Veeva und Salesforce konsistent, die Marketing Cloud spielt Journeys aus – und der Außendienst erhält Engagement als Next Best Action zurück.
Architektur-Logik: CONTENT → CRM-SYNC → DATA 360 → AKTIVIERUNG
nach den offiziellen Salesforce-Architects-Referenzdiagrammen und dem Life-Sciences-Cloud-Entwicklerhandbuch
FAQ
Häufige Fragen
Salesforce oder Veeva – was passt für uns?
Das hängt von Vertriebsmodell und Regulierung ab: Veeva ist im Pharma-Außendienst gesetzt, Salesforce stark in Marketing-Automation und Service. Häufig ist die Antwort eine saubere Integration beider Welten statt ein Entweder-oder.
Können Adobe und Salesforce/Veeva parallel laufen?
Ja – genau dafür braucht es Architektur. Profile, Consent und Events werden über definierte Schnittstellen synchronisiert, sodass jedes System seine Stärke ausspielt, ohne Datensilos zu erzeugen.
Was passiert mit unseren bestehenden CRM-Daten?
Bestehende Kunden- und Consent-Daten werden nicht ersetzt, sondern angebunden: Sie bleiben führend im CRM und werden für Orchestrierung und Personalisierung nutzbar gemacht.
Wie bleibt automatisierte Kommunikation MLR-konform?
Durch modularen, vorab freigegebenen Content und nachvollziehbare Regeln: Jede Ausspielung basiert auf approbierten Bausteinen, jeder Schritt ist auditierbar dokumentiert.
Data Platform Architect: die Datenschicht unter Salesforce
Marketing Cloud, Life Sciences Cloud und Veeva sind Anwendungen. Darunter liegt eine Schicht, die selten jemandem gehört und über die trotzdem entschieden wird – meistens implizit, beim ersten Integrationsprojekt.
Was auf dieser Ebene entschieden wird
- Wo die regulierten Daten tatsächlich liegen. In einer gewachsenen Org weiß niemand sicher, welche Felder über welche Objekte hinweg Gesundheits- oder Finanzdaten tragen. Klassifizierung im Maßstab ist die Voraussetzung für jede belastbare Aussage über Consent, Löschung oder Aktivierung – kein Compliance-Nachtrag.
- Wer im Sicherheitsmodell was verantwortet. Feld- und Objektebene, Verschlüsselung, Shield. Die Frage ist selten, was möglich ist, sondern wer die Entscheidung trifft und wer sie zwei Releases später noch pflegt.
- Change Data Capture. Wenn Salesforce Änderungen in Echtzeit nach außen geben soll, ist CDC der dokumentierte Weg. Die Architekturfrage ist nicht ob, sondern welche Objekte, mit welcher Latenzerwartung – und was passiert, wenn der Empfänger eine Stunde steht.
- Daten, die für KI überhaupt taugen. Bevor Agentforce oder Einstein etwas Belastbares liefern, muss die Ebene darunter stimmen: Dubletten aufgelöst, Felder eindeutig benannt und bedeutungsgleich, und dokumentiert, welche Daten verwendet werden dürfen. Die meisten KI-Vorhaben scheitern eine Schicht tiefer, als sie gestartet sind.
- Sandboxes. Produktionsdaten in einer Sandbox sind ein Datenschutzvorfall mit Verzögerung. Maskierung und Seeding gehören in die Architektur, nicht auf die Liste vor dem Audit.
Wann Sie das nicht brauchen
- Eine Org, ein Team, keine Schnittstelle nach außen. Dann ist das Admin-Arbeit, und die haben Sie vermutlich schon.
- Die offene Frage ist ein einzelner Report. Das ist BI, nicht Architektur.
- Sie erwägen Data Cloud, weil KI daraufsteht. Dann kommt die Datenfrage vor der Lizenzfrage, und die lässt sich in wenigen Tagen klären.
Wenn die Datenschicht unter Ihrem Salesforce gerade niemandem gehört: kurz schreiben.
