Adobe Experience Cloud – Full-Stack, hands-on
AEP-Schemas, Identity Graph, Real-Time-CDP-Segmente, AJO-Journeys – plus die Anbindung Ihrer Warehouse- und Lakehouse-Landschaft per Federated Audience Composition statt Datenkopie. Ein Stack, sauber verdrahtet und auditierbar im regulierten Umfeld. Wer zuerst die Grundlagen braucht: Was Omnichannel wirklich bedeutet – für vier Rollen im Unternehmen.
Kern-Kompetenzen
Meine Schwerpunkte – dort, wo Pharma, Medical und Finanz am meisten Hebel haben.
Data Insights & Audiences
Adobe Experience Platform
Das Datenfundament: Schemas, Identity, Governance – die Basis für jede vernetzte Journey.
Real-Time CDP
Konsolidierte HCP/HCO-Profile mit Consent – aktivierbar in Echtzeit über alle Kanäle.
Customer Journey Analytics
Kanalübergreifende Analyse echter Journeys statt isolierter Kanal-Reports.
Customer Journeys
Adobe Journey Optimizer
Orchestrierung von Trigger-basierten, personalisierten Journeys in Echtzeit.
Adobe Campaign
Cross-Channel-Kampagnen für komplexe, mehrstufige Kommunikation.
Content & Commerce
Adobe Experience Manager
Web & Content (Sites, Assets/DAM) als skalierbare, MLR-konforme Content-Basis.
Marketing Workflow
Adobe Workfront
Planung, Priorisierung und Freigabe-Workflows – die Prozess-Schicht, in der MLR-Reviews leben.
Gegliedert nach den vier Bereichen der offiziellen Adobe-Experience-Cloud-Architektur.
Architektur im Detail
So entsteht das Real-Time-Profil
Kein Buzzword, sondern ein präziser Mechanismus – vier Schritte vom Rohdatum zur aktivierbaren Identität.
XDM-Schema & Identity-Felder
Schemas definieren die Datensprache. Felder wie CRMID, E-Mail oder ECID werden als Identity markiert – die Basis jedes Graphen.
Identity Graph
Ein Login-Event trägt zwei Identitäten – Person (CRMID) und Browser (ECID). Identity Service verknüpft sie über Geräte hinweg:
{CRMID:ABC · ECID:456}
Real-Time Customer Profile
Profil-Fragmente aus allen Quellen werden entlang des Graphen per Merge Policy vereint – Attribute, Verhalten, Identitäten, Consent.
Aktivierung mit Governance
Segmente streamen in AJO, Web-Personalisierung und Destinations – DULE-Labels und Policies prüfen jede Marketing-Action vor der Ausspielung.
Mechanik gemäß Adobe-Experience-Platform-Dokumentation (Identity Service, Real-Time Customer Profile, Data Governance).
Referenz-Setup
So sieht das im regulierten Unternehmen aus
Ihre Systeme links, der Daten- und Identitäts-Layer in der Mitte, orchestrierte Kanäle rechts – mit Rückfluss der Insights.
← Zum Erkunden seitlich wischen →
Lesebeispiel: Ihre Daten fließen links in die Platform, werden über den Identity Graph zu Profilen verknüpft und rechts als Journeys ausgespielt – die Insights fließen unten zurück in Ihr Warehouse.
Architektur-Logik: DATEN → ERKENNTNISSE → ORCHESTRIERUNG → INTERAKTION
nach den offiziellen Adobe-Experience-Cloud-Architektur-Blueprints
Full-Stack-Abdeckung
Darüber hinaus arbeite ich mit dem gesamten Stack: Adobe Analytics, Adobe Target, Adobe Workfront, Adobe Mix Modeler, GenStudio / Firefly Services sowie dem Adobe LLM Optimizer für Sichtbarkeit in KI-Antwortmaschinen (GEO). Und die Datenschicht endet nicht an der Cloud-Grenze: Snowflake, Databricks oder BigQuery binde ich federated an – Zero-Copy statt Sync-Jobs.
FAQ
Häufige Fragen
Für wen lohnt sich die Adobe Experience Cloud?
Für Unternehmen, die viele Kanäle, strenge Freigabeprozesse und wachsende Datenmengen orchestrieren müssen – typisch in Pharma, Medical und Finanzdienstleistung. Entscheidend ist weniger die Größe als die Komplexität der Journeys.
Muss der komplette Stack eingeführt werden?
Nein. Die Architektur ist modular: Adobe Experience Platform als Datenfundament, darauf aufbauend nur die Bausteine, die Ihr Use Case braucht. Der Ausbau folgt den Pilot-Ergebnissen, nicht der Preisliste.
Wie schnell entsteht die erste produktive Journey?
Nach dem Assessment starten wir mit einem eng geschnittenen Pilot-Use-Case. Erste Journeys laufen typischerweise, bevor der Vollausbau abgeschlossen ist – der ROI wird über Dry-Run-Forecasts sichtbar, bevor groß investiert wird.
Ersetzt das unsere IT oder unsere Agentur?
Weder noch. Ich arbeite mit Ihrer IT an der Architektur und befähige Ihr Marketing, selbst zu steuern. Wissen bleibt im Haus – das ist der Unterschied zur Blackbox-Agentur.
Architekt und Campaign Engineer im Adobe-Stack
Zwei Aufgaben, eine Person. Die Architektur entscheidet, was der Stack kann. Die Kampagnen sind das, was am Ende tatsächlich rausgeht. In den meisten Setups sitzen die beiden in getrennten Teams, und genau dazwischen geht die Hälfte verloren.
Was der Architekt entscheidet
Es sind wenige Entscheidungen, aber sie sind teuer, wenn sie falsch fallen – und ein Teil von ihnen ist danach nicht mehr umkehrbar.
- Adobe Experience Platform, XDM. Klasse und primäre Identität eines Schemas werden beim ersten produktiven Laden gesetzt und sind danach faktisch fix. Belegt in Teil 1 der Serie, mit Adobe-Quelle.
- Real-Time CDP. Ob eine Zielgruppe durchgehend ausgewertet wird oder auf Batch zurückfällt, hängt an der Regel, nicht an der Lizenzstufe. Die Oberfläche sagt Ihnen nicht, was Sie bekommen haben.
- Identity Graph. Fünfzig Identitäten pro Graph. Die einundfünfzigste löscht die älteste, ohne Fehler und ohne Warnung – das Profil fällt still aus der Segmentierung.
- Adobe Journey Optimizer. Wo Einwilligung tatsächlich durchgesetzt wird und wo sie nur als Label am Feld hängt. Das ist eine Architekturfrage, keine Kampagnenfrage.
- Adobe Campaign. Bleibt es System of Record für transaktionale Sends oder gibt es das an AJO ab? Diese eine Entscheidung bestimmt Ihren Migrationspfad für die nächsten Jahre.
- Customer Journey Analytics. Das Stitching-Feld. Falsch gewählt, ist nicht die nächste Auswertung falsch, sondern rückwirkend jede.
- Adobe Analytics. Migrieren oder föderieren – und wer die historischen Daten besitzt, wenn beides eine Weile parallel läuft.
Was der Campaign Engineer baut
Die Architektur ist nur die Hälfte. Ich baue die Kampagnen selbst, nicht nur die Grundlage darunter – und die tägliche Arbeit daran sieht so aus:
- Journeys und Kampagnen, die beim zweiten Release noch lesbar sind, weil jemand anders sie übernehmen muss.
- Templates und Fragmente, die einmal durch MLR gehen statt zwölfmal.
- Zielgruppen, die nachweislich das tun, was im Ticket steht – und die man gegenprüfen kann.
- QA vor dem Versand: Testprofile, Simulation, und die Frage, wer eigentlich freigibt.
- Übergabe an Ihr internes Team, dokumentiert, damit die Abhängigkeit nach dem Projekt nicht bei mir liegt.
Wann Sie das nicht brauchen
- Der Stack läuft, die Schemas stehen, und Sie brauchen mehr Durchsatz. Dann brauchen Sie Kapazität, keine Beratung – eine Agentur mit einem Team ist dafür die bessere Antwort.
- Die offene Frage ist die Lizenzverhandlung mit Adobe. Dafür lohnt eine Woche Anforderungsarbeit, nicht mehr.
- Sie stehen vor der Produktauswahl und Adobe ist noch nicht gesetzt. Dann ist die erste Frage nicht, wie der Stack gebaut wird, sondern ob es dieser sein soll.
Wenn Sie an einem Punkt sind, an dem Architekturentscheidung und Umsetzung zusammengehören: kurz schreiben, dann schauen wir uns Ihren Stack an.
